Unser neuer Gemeindebrief für die Monate Juni, Juli und August 2016 steht hier zum Download (ca. 5 MB) bereit.
Viel Freude bei der Lektüre.
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Unsere Gottesdienste von März bis Anfang Juni 2016 stehen hier zum Download bereit:
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Unser neuer Gemeindebrief, März – Mai 2016 steht hier zum Download bereit:
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Hier die Liste mit den Gottesdiensten von Dezember 2015 bis Februar 2016
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Der neue Gemeindebrief für die Monate Dezember 2015 bis Februar 2016 steht hier zum Download bereit:
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Hier ist der neue Gemeindebrief für die Monate September bis November 2015
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Hier finden Sie den Plan mit den Gottesdiensten von September bis Ende November 2015
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Der Sturm vom 25. Juli 2015 im Zeltlager in Hullersen
Der Sturm am Samstag hat uns auch im Zeltlager in Hullersen ziemlich kräftig erwischt (vielleicht hattet Ihr die kurze Notiz in der HNA schon gelesen). Hier einige genauere Infos:
Am Rand der Wiese standen früher sehr große alte Pappeln – die hatten wir durch die Untere Naturschutzbehörde vor 3 Jahren bereits entfernen lassen, um sicher zu gehen, dass von ihnen keine Gefahr für die Zeltlager ausgehen kann. Die Bäume, die jetzt noch „in der typischen Westwind-Richtung stehen“ sind von ihrer Größe her und auch nach Einschätzung der Behörde unbedenklich. Trotzdem hatten wir schon Samstagmittag alle Zelte, die durch die Bäume hätten gefährdet sein können, umgesetzt, weiter Richtung Wiesenmitte. Zusätzlich hatten wir von allen großen Pavillons in den 5 Dörfern, aus denen das Zeltlager besteht, die Planen abgenommen, so dass der Wind dort nicht angreifen konnte.
Die Planen von unseren großen Kirchenzelten mussten natürlich drauf bleiben – alle Zelte haben dem Sturm auch gut stand gehalten: Außer das 50 qm große Materialzelt. Über das Zelt waren vorschriftsmäßig LKW-Abspanngurte gezogen – die haben auch gehalten, nicht jedoch die 50 cm langen Metallhäringe, mit denen sie im Boden verankert waren (auch diese Häringe vorschriftsmäßig, vom Hersteller geliefert). Das Zelt wurde von einer Bö erfasst, die Häringe wurden einfach aus dem Boden gezogen. Das Zelt, das als Materiallager und als Bastelzelt dient, wurde durch die Luft geworfen und gegen einen LKW-Anhänger, der direkt dahinter stand, geschleudert. Zwei Kinder wurden getroffen, die Mitarbeiter haben sofort Krankenwagen kommen lassen, die – auf kurzem Wege vom Einbecker Krankenhaus – auch nach 5 Minuten da waren. Beide Kinder wurden (begleitet von Leuten aus dem Zeltlager) im Krankenhaus untersucht und konnten dann – Gott sei Dank – gleich wieder das Krankenhaus verlassen; die Eltern waren mittlerweile informiert, holten die beiden ab.
Bei einem der Kinder musste eine Platzwunde am Kopf genäht werden, daneben mehrere blaue Flecken; bei dem zweiten Kind waren es lediglich einige Beulen und Prellungen. Beide Kinder wurden von ihren Eltern schon am nächsten Tag wieder – sehr munter – ins Lager zurück gebracht.
Das Team (wir haben ja über 20 jüngere und ältere Erwachsene im Lager mit durchschnittlich mehr als 10 Jahren Zeltlagererfahrung) hat schnell und besonnen reagiert: Wir haben alle Kinder umgehend von der Wiese evakuiert: 1 km Fußmarsch zur Hullerser Kirche. Dort – trocken und warm – haben wir gesungen, Süßigkeiten verteilt und zwischendurch immer wieder mal „spannende Infos zum Sturm geliefert“ (die meisten Kinder waren vom Wetter eher fasziniert als erschreckt). Parallel dazu wurden vom Lagerplatz aus alle Eltern angerufen mit der Bitte, ihre Kinder von der Kirche abzuholen. Innerhalb von gut einer Stunde waren dann tatsächlich alle 80 Kinder schon auf dem Heimweg nach Moringen.
Da für den folgenden Tag bereits wieder gutes Wetter angesagt war, sagten wir den Eltern, dass sie ihre Kinder am nächsten Tag nachmittags wieder bringen könnten, wenn die Kinder noch den Mut dazu hätten. Bis auf 2 Kinder waren dann am Sonntag alle – bei Sonnenschein und fast Windstille – wieder im Lager: Bestens gestellt (ebenso die Eltern) und noch ein bisschen „aufgedreht vom Tag zuvor“.
Allein schon zur Beruhigung der Eltern – die sonst vermutlich eine schlaflose Sturmnacht zu hause verbracht hätten – war es notwendig, das Lager für 24 Stunden zu evakuieren. 25 Teamer haben in Hullersen übernachtet, sie haben das Lager am Sonntagvormittag dann wieder hergerichtet – als die Kinder ab 14 Uhr zurückkamen, war alles wie immer.
Jedenfalls: Wir können froh und sehr dankbar sein, dass nicht mehr passiert ist. Einen vergleichbaren Sturm hatten wir in den 22 Jahren erst einmal erlebt.
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